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Seite 150 Übersetzung & Transkription

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Übersetzung

Er stellte meine Füße auf den Fels,/ machte fest meine Schritte./ Er legte mir ein neues Lied in den Mund,/ einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott./ Viele werden es sehn, in Ehrfurcht/ sich neigen und auf den Herrn vertrauen./ Wohl dem Mann, der auf den Herrn sein Vertrauen setzt,/ nicht zu den Stolzen sich hält noch zu treulosen Lügnern. Zahlreich sind deine Wunder, die du getan, und/ deine Pläne mit uns; nichts kommt dir gleich, o Herr, mein Gott./ Wollt ich von ihnen künden und reden,/ es waren mehr, als man zählen kann./ Schlacht? und Speiseopfern hast du kein Gefallen/ das Gehör hast du mir eingepflanzt;/ Brand? und Sündopfer forderst du nicht./ so sag ich denn: Siehe, ich komme!/ In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen./ Deinen Willen zu tun, mein Gott, ist mir Freude,/ deine Weisung trag ich im Herzen./ Gerechtigkeit künde ich in großer Gemeinde,/ meine Lippen verschließ ich nicht, Herr, du weißt es./ Deine Gerechtigkeit verberg ich nicht im Herzen,/

Transkription

Et statuit supra petram pedes meos: / et direxit gressus meos. / Et immisit in os meum canticu[m] novum: / carmen deo nostro. / Videbunt multi et timebunt: / et sperabunt ind[omi]no. / Beatus vir cuius est nomen d[omi]ni spes eius: / et non respexit invanitates et insanias falsas. / Multa fecisti tu d[omi]ne d[eu]s m[eo]s mirabilia tua: et / cogitationib[us] tuis non est q[u]i similis sit tibi. / Annunciavi et locutus su[m]: / multiplicati sunt super numerum. / Sacrificium et oblatione[m] noluisti: / aures autem perfecisti michi. / Holocaustum et p[ro]peccato non postulasti: / tunc dixi ecce venio. / Incapite libri scriptu[m] est de me. / ut facerem voluntate[m] tua[m] d[eu]s m[eu]s volui: / et legem tuam in medio cordis mei. / Annunciavi iustitia[m] in [a]ecclesia magna: / ecce labia mea n[on] p[ro]hibebo d[omi]ne tu scisti. / Iusticia[m] tua[m] n[on] abscondi incorde meo: /

Übersetzung

Er stellte meine Füße auf den Fels,/ machte fest meine Schritte./ Er legte mir ein neues Lied in den Mund,/ einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott./ Viele werden es sehn, in Ehrfurcht/ sich neigen und auf den Herrn vertrauen./ Wohl dem Mann, der auf den Herrn sein Vertrauen setzt,/ nicht zu den Stolzen sich hält noch zu treulosen Lügnern. Zahlreich sind deine Wunder, die du getan, und/ deine Pläne mit uns; nichts kommt dir gleich, o Herr, mein Gott./ Wollt ich von ihnen künden und reden,/ es waren mehr, als man zählen kann./ Schlacht? und Speiseopfern hast du kein Gefallen/ das Gehör hast du mir eingepflanzt;/ Brand? und Sündopfer forderst du nicht./ so sag ich denn: Siehe, ich komme!/ In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen./ Deinen Willen zu tun, mein Gott, ist mir Freude,/ deine Weisung trag ich im Herzen./ Gerechtigkeit künde ich in großer Gemeinde,/ meine Lippen verschließ ich nicht, Herr, du weißt es./ Deine Gerechtigkeit verberg ich nicht im Herzen,/

 

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