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Seite 2 Kommentar

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Image © Hildesheim, St Godehard
Der schon auf der ersten Seite angegebene Besitzanspruch von Lambspringe wird hier wiederholt.

Der Text aus dem 12. Jahrhundert in blauer, roter, grüner und schwarzer Schrift beginnt mit einer Übersicht zur Berechnung der Wochentage und den Mondphasen. Eine genauere Erklärung über den mittelalterlichen liturgischen Kalender mit den technischen Ausdrücken, die auf den Seiten 1-15 erscheinen, befindet sich im englischen Aufsatz Keeping Time.


Die kreisförmig angegebenen Daten erklären, wie viele Nonen, Kalenden und Iden jeder Monat hat.

Die Spalten in der unteren Hälfte der Seite sind zwei Tabellen. Die vier Spalten zur Linken erläutern, auf welchen Wochentag der erste des Monats in einer 28-tägigen Periode fallen wird. Die sieben Spalten zur Rechten behandeln die Mondphasen in einem jeweiligen Monat für einen ganzen Epaktenzyklus von 19 Jahren.

Bemerkenswert ist, daß sich diese komplexen Berechnungen, die auch auf Seite 15 zu finden sind, auf der inneren Seite einer einzelnen Doppelfolie befinden, deren Außenseiten (S. 1 und 16) ursprünglich leer waren.


 
   

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