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Image © Hildesheim, St Godehard

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Diese Seite deutet den späteren Hergang der Handschrift an. Oben auf der Seite finden sich die Worte L[iber] Monasterii Lamspring 1657. Darunter in einer kräftigeren Hand ist die Inschrift Liber Monast[erii] Lam/spring O.S.B. Cong[regationis] Angl[icanae]. Das Kloster Lambspringe wurde 1643 den englischen Benediktinern geschenkt und war bald eine Zuflucht für englische Katholiken, die im Bürgerkriege in der Mitte des 17. Jahrhunderts aus religiösen Gründen verfolgt wurden und fliehen mußten. Die gleiche Hand schrieb S1 über eine frühere Inschrift A5. Es handelt sich wahrscheinlich um Katalogeinträge. Sie wurden alle in der fließenden Handschrift des 17. und 18. Jahrhunderts geschrieben.

Unten links in einer strengeren Kursivschrift des frühen 17. Jahrhunderts befinden sich die Worte Fr[ater]: Ben[edictus]: Einer der Mönche hat das Manuskript wahrscheinlich nach Deutschland in Sicherheit gebracht. Benedikt ist einer der am häufigsten angenommenen religiösen Namen in der Mitte des 17. Jahrhunderts, aber in Lambspringe wird nur von einem gewissen Robert Meering überliefert, daß er diesen Namen angenommen hat. 1658 legte er sein Ordensgelübde ab und starb 1664. Vielleicht war er es, der das Buch von England mitbrachte. (Sieh auch den englischen Aufsatz Codicology.)

 

 
   

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